So feiern Araber ihre Feiertage

Nicht nur die europäische Welt kennt ihre Feiertage, auch die Araber prägen mit ihren arabischen Feiertagen den Jahreskreis in ihrer Gesellschaft. Egal ob auf dem Land oder in den Städten, die Araber verstehen es, ihre Feste gebührend zu feiern.

Das Aschura-Fest, der zehnte Tag des Trauermonats

Die Araber weichen von der europäischen Zeitrechnung, sprich. dem gregorianischen Kalender ab, für sie besteht ein Jahr aus lediglich 354 Tagen. Das Jahr richtet sich nach dem Mondlauf. Das Fest des Jahreswechsels ist das Aschura-Fest, im Gegensatz zu unserem europäisch laut gefeierten Sylvester wird dieser Feiertag mit stillen Trauerprozessionen abgehalten. Am zehnten Tag des ersten Monats im Jahr wird an den Tod von Husain, einem Imam in Kerbela erinnert.

Das Ende des Fastens - Ramadan

Es gibt kein festes Datum für den Beginn der arabischen Fastenzeit, jedes Jahr verschiebt sich dieser durch den arabischen Kalender. Das strenge Fasten gehört zum Leben eines jeden gläubigen, erwachsenen und gesunden Muslimen. In der Zeit des Ramadan nehmen die Gläubigen vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang weder Trinken noch Nahrung zu sich. Das Fasten wird nach dem Sonnenuntergang unterbrochen. In der Gemeinschaft von Freunden und der Familie wird diese Unterbrechung gefeiert. Ist der Ramadan nach einem ganzen Mondlauf beendet, dann wird das Zuckerfest gefeiert. Dieses Fest wird drei Tage lang mit besonders leckeren Speisen und gegenseitigen Geschenken gefeiert, für die Kinder gibt es viele Süßigkeiten.

Mevlid - der Geburtstag des Propheten Mohammed

In dem Propheten Mohammed sehen die Araber den Religionsgründer des Islams. Eigentlich werden Geburtstage bei den Arabern nicht besonders groß gefeiert. Ganz anders dagegen ist es, wenn der Geburtstag des großen Propheten Mohammed im dritten Monat nach dem islamischen Mondkalender ansteht. In der Nacht zum 12. Rabi ulevvel wird prachtvoll gefeiert. Die Moscheen läuchten in der Nacht und Gläubige treffen sich dort um gemeinsam zu beten und zu singen.